Verbesserung des Wassermanagements im südlichen Arnheim
Im südlichen Teil der Stadt Arnheim treten bei Periodenmit besonders hohen oder besonders niedrigen Wasserpegeln des nahe gelegenen Rheins sowie bei heftigen Niederschlägen Probleme auf. Gleichzeitig hat sich die chemische und ökologische Wasserqualität in bestimmten Teilen des Systems verschlechtert und entspricht nicht mehr den geltenden Normen.
Erholungsgebiet Elderveld
Gelderse Poort
Östliche Klapstraat und Wassergraben
Wassergraben bei Gelredome
Ziele
Schaffung eines nachhaltigen und stabilen Wassersystems, das in der Lage ist mit hohen und niedrigen Rheinpegeln und heftigen Niederschlägen fertig zu werden. Beim Ausbau des Gewässersystems hat Sanierung Priorität vor Neubau.
Verbesserung der chemischen und ökologischen Qualität des Oberflächenwassers durch Verringern des Eintrages von der Abwasserkanalisation in das Gewässersystem.
Einbindung der Wasserbelange in die Stadtentwicklung, Nutzung der Ressource Wasser als wichtiges und attraktives Gestaltungselement.
Erhöhung der Attraktivität und des Freizeitwertes, die durch das Wasser ermöglicht werden.
Bewusstseinsstärkung von Bewohnern, Körperschaften und Institutionen rund um das Thema Wasser.
Aktivitäten
Maßnahmenplan für das Wasser- und Abwassersystem zu dessen nachhaltigen und widerstandsfähigen Umgestaltung.
Bestimmung und Überprüfung von drei Maßnahmen, mit denen der Umfang des Eintrages vom Regenwasser in die Gewässerläufe verringert werden soll. Außerdem: Überwachung der Auswirkungen auf die örtliche Wasserqualität.
Bestimmung und Überprüfung der Möglichkeiten, falsche Anschlüsse im Trennwassersystem nachzuverfolgen, sowie der Auswirkungen dieser Anschlüsse auf die Wasserqualität der nahe gelegenen Fließgewässer.
Erstellung eines Unterhaltungsplans für alle Fließgewässer, der auf die am Wasser gelegenen Grünflächen abgestimmt ist.
Überwachung der chemischen und ökologischen Qualität des Gewässersystems im gesamten Projektbereich.