Dortmund – Öffnung der Emscher am PHOENIX-See
Die Emschergenossenschaft stellt sich neuen Herausforderungen: Die Verwirklichung von Projekten wie die Öffnung der Emscher in Verbindung mit dem PHOENIX-See auf einer 2 km2 großen Industriebrachfläche belegen, wie sich die Aufgabengebiete der Genossenschaft erweitern.
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Am Projektstandort befand sich die Hermannshütte, ein Stahlwerk, das 2001 geschlossen wurde. Der PHOENIX-See bildet das Kernstück der künftigen Entwicklung der Industriebrache. Er soll mit Grundwasser gespeist werden und eine Gesamtgröße von 24 Hektar erreichen. Die geplante Ufergestaltung erlaubt verschiedene Nutzungen: Im Süden und Westen sind eine attraktive Promenade und ein Freizeithafen zur aktiven Erholung geplant. Im Norden und Osten des Sees sollen hingegen ökologische Schutzzonen eingerichtet werden. Um den See herum werden 800 Wohneinheiten mit Seeblick gebaut. Das Gebiet ist mit dem Zentrum des Dortmunder Stadtteils Hörde verbunden und bietet Platz für Büros, Dienstleistungen, Erholung, Gastronomie und Kultur.
Bestandteil des Projekts Urban Water ist die Öffnung der Emscher im Nebenschluss des Sees. Zum heutigen Zeitpunkt wird die Emscher in einem Kanal unter dem PHOENIX-Bereich hindurch geleitet, dem so genannten Hoeschkanal. Es ist geplant, mit einem 50 m breiten Auenstreifen und zahlreichen Freizeitangeboten 2,5 Kilometer des Flusslaufs wiederherzustellen. Nach dem Freilegen des Flussabschnitts wird es möglich sein, entlang der Emscher Rad zu fahren oder Spazieren zu gehen oder einfach nur die Natur zu beobachten.
Die Emschergenossenschaft arbeitet bei diesem Projekt eng mit der PHOENIX-See GmbH, der Stadt Dortmund und den Dortmunder Stadtwerken zusammen.
Am 20. Juni 2005 hat die Bezirksregierung den Planfeststellungsbescheid erteilt. 
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 Der unterirdische Hoesch-Kanal (blaue Linie im Umriss des geplanten Sees) wird wieder geöffnet, um einen natürlichen, freiliegenden Wasserlauf der Emscher zu ermöglichen. Die Emscher wird in der Nähe des Nordufers am See vorbeigeführt. Nur bei Hochwasser wird Wasser aus der Emscher in den See geleitet.
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 Die heutigen Brachflächen werden in eine Seelandschaft umgestaltet mit hohem Freizeitwert für die Bewohner und Besucher Dortmunds.
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Die Emschergenossenschaft und die PHOENIX-See GmbH haben den PHOENIX-Infopoint eingerichtet, damit sich die Öffentlichkeit über das Projekt und den Fortschritt der Baumaßnahmen informieren kann.
Zehn Schautafeln informieren über die Emscher und den künftigen See. Im Infopoint erläutert eine Ausstellung den Hintergrund des Projektes sowie die geplanten Bautätigkeiten. Präsentationen oder Führungen können telefonisch unter der folgenden Nummer vereinbart werden: +49 (0)231 9151 333. 
Projektleiter:
Helmut Herter Tel.: +49 201 104-2619 Fax: +49 201 104-2661
herter.helmut@eglv.de 
Last update: 10:19 07/09 2007 |